Coronavirus: Einladung zur Informationsveranstaltung
Wir sind gut vorbereitet
Das Coronavirus ist medial allgegenwärtig und verunsichert auch die Mitarbeitenden am Flughafen Zürich. Wie breitet sich das Virus aus? Wie kann ich mich schützen und wie sind wir am Flughafen auf den Ernstfall vorbereitet? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Euch zusammengestellt und den Chef Grenzarzt, Prof. Dr. med. Hugo Sax, dazu interviewt.
Zusätzlich führen Chef Grenzarzt Hugo Sax und Mirko Kunz, unser Head Emergency Management, für interessierte Mitarbeitende drei Informationsveranstaltungen durch. Eingeladen sind alle Mitarbeitenden des Flughafens Zürich.
Interview zum Coronavirus mit Prof. Dr. med. Hugo Sax, Chef Grenzarzt
Informationsveranstaltung für Flughafen-Mitarbeitende
Gleich an drei Daten beantworten Prof. Dr. med. Hugo Sax, Chef Grenzarzt und Mirko Kunz, Head Emergency Management der Flughafen Zürich AG, Eure Fragen zum Coronavirus. Eingeladen sind alle Mitarbeitenden des Flughafens Zürich. Die Teilnahme erfolgt in Absprache mit dem Vorgesetzten. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Infoveranstaltung 1
Donnerstag, 6. Februar, 13.30 – 14.15 Uhr
Ort: Besucherraum, Zuschauerterrasse B.
Infoveranstaltung 2
Freitag, 7. Februar, 11.00 – 12.00 Uhr
Ort: A11 – Prime Center 1
Infoveranstaltung 3
Dienstag, 11. Februar, 11.15 – 12.00 Uhr
Ort: Besucherraum, Zuschauerterrasse B.
Gerne könnt ihr Eure Fragen schon vorgängig per E-Mail stellen: medien@zurich-airport.com. Die Präsentation sowie die wichtigsten Fragen und Antworten werden im Nachgang im Intranet zur Verfügung gestellt.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus
Wie gefährlich ist das Virus?
Momentan wird der neue Erreger häufig mit der jährlich wiederkehrenden Grippe verglichen. Er scheint ähnlich infektiös zu sein und kann vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen lebensgefährlich werden. Für gesunde Menschen besteht grundsätzlich keine Lebensgefahr.
Wie gross ist die Ansteckungsgefahr?
Betrachtet man den bisherigen Verlauf des Ausbruchs, so scheint das neue Virus zwar nicht besonders oft tödlich zu sein, doch es springt sehr schnell von Mensch zu Mensch. Das Virus wird als Tröpfcheninfektion weitergegeben. Dabei bleibt der Virus nicht lange in der Luft, sondern fällt in einem Radius von ca. 1 Meter ausgehend von der erkrankten Person zu Boden oder auf eine entsprechende Oberfläche.
Wie gross ist die Ansteckungsgefahr in einem Flugzeug?
Da sich das Virus nicht über die Luft überträgt, kann es sich nicht im ganzen Flieger ausbreiten. Der Ansteckung ausgesetzt wären vor allem Passagiere und Crewmitglieder, die sich in der Nähe der erkrankten Person befinden.
Wie lange ist die Ansteckungszeit?
Nach aktuellem Wissensstand beträgt die Ansteckungszeit 24-48 Stunden. Erst danach kann getestet werden, ob man sich infiziert hat.
Wie kann ich mich schützen?
Die üblichen Hygienemassnahmen, die auch vor Erkältungen, Grippe- und Durchfallviren schützen, bewahren am besten vor einer Ansteckung: regelmässiges und sorgfältiges Händewaschen mit Seife und warmem Wasser, «Husten- und Niesen» in die Armbeuge oder in ein Taschentuch und dieses gleich entsorgen, danach Hände desinfizieren und grundsätzlich Abstand halten zu Erkrankten.
Wie wirkungsvoll ist ein Mundschutz?
Der Mundschutz bietet nur bedingt Schutz. Ob er funktioniert, hängt von vielen Faktoren ab: Wird die Maske richtig und konsequent getragen? Schliesst sie überall bündig mit der Haut ab? Wird sie regelmässig gewechselt? Wie gut filtert die Maske? Derzeit bringt das Tragen einer Schutzmaske aus der Beurteilung von BAG und Chef Grenzarzt keinen grösseren Nutzen, da es in der Schweiz noch keine bestätigten Fälle des Coronavirus gibt. Ob bei der Arbeit am Flughafen Masken getragen werden sollen, kann mit dem Vorgesetzten besprochen werden.
Ist eine Pandemie ausgebrochen? Wann spricht man von einer Pandemie?
Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Infektionskrankheit beim Menschen. Im Unterschied zur Epidemie ist eine Pandemie somit örtlich nicht beschränkt. In der Schweiz sprechen wir noch nicht von einer Pandemie, da es hierzulande noch keinen bestätigten Infektionsfall gibt.
Warum führen wir am Flughafen keine Entry Screenings durch?
Bei Entry Screenings wird bei der Einreise überprüft, ob ein Passagier Fieber hat. Ist das der Fall, werden weitere Abklärungen getroffen. Ein Entry Screening würde nur im Falle einer Pandemie angewendet werden und wird durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) angeordnet.
Wie ist der Flughafen Zürich auf das Coronavirus vorbereitet?
Am Flughafen verfügen wir über einen Notfallplan für Infektionskrankheiten. Alle Flughafenpartner stehen im engen Kontakt und tauschen sich in einer Taskforce zum Coronavirus regelmässig aus. Ausserdem stehen wir im täglichen Telefonkontakt mit dem BAG.
Ich fühle mich krank oder bin erkältet. Soll ich zur Arbeit erscheinen?
Du musst entscheiden, wie es Dir geht und ob Du Deine Arbeit machen kannst. Bei einer schweren Erkältung oder bei Krankheit mit Fieber bleibst Du natürlich zu Hause und kontaktierst gegebenenfalls Deinen Hausarzt. Solltest Du in den letzten drei Wochen Kontakt mit China gehabt haben, dann kontaktiere Deinen Hausarzt oder ruf beim Ärztefon (0800 33 66 55) an, bevor Du dich in die Praxis begibst. Zusätzliche Informationen erhältst du auf der BAG-Hotline unter 058 463 00 00 oder im Internet www.bag.admin.ch.
